Hosta

Hosta (Funkien)

Hosta stammen ursprünglich aus Ostasien, die meisten Arten stammen aus dem Bergland der japanischen Hauptinsel Honshu und aus weiteren Teilen Japans sowie China und Korea.

Die Gattung Hosta (Funkien), auch Herzblattlilien genannt, sind horstartig wachsende Stauden. Sie zählen zu der Familie der Spargelgewächse und zur Unterfamilie der Agavengewächse. Es gibt ca. 45-50 Arten, die sich in ihrer Blattform und Struktur zum Teil sehr unterscheiden, von herzförmig über schlank zulaufend, bis rund, ist fast jede Form vorhanden. Die Blattfarben gehen von grün, über gelb nach blau und weiß, mit unterschiedlicher Panaschierung (gestreift, gerandet, mehrfarbig …) Hosta blühen von Juni bis August an bis zu 1,80m hohen Blütenstielen. Die Einzelblüten sind glocken- bis trompetenförmig und erscheinen in verschiedenen Violett- und Lilatönen und in reinweiß.



Hostablüte blattgrün



Verwendung und Pflege

Hosta sind recht anspruchslose Pflanzen. Sie lieben humose, lehmige Böden und einen pH-Wert zwischen 6 und 7, kommen aber auch mit anderen Böden gut zurecht.

Bei der Pflanzung im Beet empfiehlt sich eine Vorbereitung des Bodens mit organischen Produkten, z.B. mit gut verrottetem Rinderdünger, Kompost, Hornmehl oder Hornspänen, sowie das spätere Abdecken mit Rindenhumus oder Rindenmulch. Auch eine Zugabe von Bentonit verbessert das Wachstum der Pflanze, wenn kein lehmiger Boden vorhanden ist.

Im Frühjahr (März, April) kann man zusätzlich etwas mineralischen Dünger über die mit Hosta bepflanzte Fläche geben.
Die benötigten Wassergaben hängen ebenfalls vom vorhandenen Boden und der täglichen Sonnenbestrahlung ab. Hosta bevorzugen eine gewisse Bodenfeuchte und sollten deshalb möglichst nie ganz austrocknen. Bewässern sie aber lieber weniger oft, dafür aber länger, damit das Wasser auch durch das Blätterdach bis zu den Wurzeln gelangen kann.



Es sind keine Winterschutzmaßnahmen nötig, da Hosta auch Temperaturen von bis zu -25°C kurzzeitig überstehen. Sie reagieren lediglich empfindlich gegenüber Spätfrösten, meistens treiben sie aber schnell wieder durch.

Bei Hosta die an einem geeigneten Standort stehen braucht man sich auch kaum Gedanken über mögliche Krankheiten zu machen. Hin und wieder gibt es ein paar braune Flecken, die durch einen Pilz verursacht sein können, aber auch durch andere Ursachen, wie Hitze und Spätfrost hervorgerufen sein können. Der Einzige Schrecken wohl jeden Hostafans sind Schnecken. Löcher in den Blättern bis hin zum Skelettierfraß und glänzende Schleimspuren zeugen von der Anwesenheit der Mollusken. Zur Bekämpfung werden viele Tipps gegeben, von speziellen Schneckenmitteln über Bierfallen, bis hin zu Schneckenzäunen. Bei aller Liebe zu den Hosta sollte man jedoch nie die Umwelt und die Nützlinge vergessen und deshalb eher sparsam mit chemischen Mitteln sein und wenn nötig auf Präparate von Neudorf f zurückgreifen, die Igel, Haustiere und Nützlinge schonen.




Hosta blattgrün Hosta Hostablatt - blattgrün

Hosta Undulata Albomarginata - blattgrün Hosta Blue Angel - blattgrün